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Norbert Riesen nominiert
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Norbert Riesen nominiert für das Gemeindepräsidium

Anlässlich der Hauptversammlung 2012 vom Freitag, 17. Februar 2012, nominierten die Mitglieder der SP-Ostermundigen Norbert Riesen als Kanidat für das Gemaindepräsidium. Die Gesamterneuerungswahlen finden am 25. November 2012 statt. Die SP-Ostermundigen ist überzeugt mit Norbert Riesen eine ausgewiesene, führungsstarke Persönlichkeit vorzuschlagen.

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Fit für den Wahlherbst
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An der Nominationsversammlung vom 17. Februar 2012 haben die 56 Anwesenden beschlossen, im Herbst wieder zusammen mit den Grünen auf einer Liste in die Wahlen zu steigen.

Mit Norbert Riesen will die SP-Ostermundigen das Gemeindepräsidium in ihren Reihen behalten.

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Mein Rücktritt per Ende 2012
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Ende 2012 werde ich das Amt des Gemeindepräsidenten während 10 Jahren ausgeübt haben. 10 Jahre, das ist eine „gute“ Amtszeit: Nicht zu lang und nicht zu kurz!


Ich habe mich entschieden, bei den kommenden Gesamterneuerungswahlen nicht mehr für das Amt des Gemeindepräsidenten zu kandidieren. Die folgenden Überlegungen führten mich zu diesem Entscheid:


- Das klassische Argument, das oft bei einer erneuten Kandidatur vorgebracht wird, würde auch bei mir zutreffen: Es sind zahlreiche wichtige und spannende Projekte in Arbeit. Ich würde sie sehr gerne weiter begleiten und bearbeiten. Allerdings wäre das in zwei oder vier Jahren nicht anders.

 

- Die Projekte haben heute alle einen guten Zwischenstand erreicht oder werden ihn 2012 noch erreichen. So stehen bezüglich Verwaltungszentrum die Entscheide an, bei diversen Planungen wird 2012 die Mitwirkung durchgeführt, und bei Tram Region Bern ist soeben der Planungskredit für das Bauprojekt gesprochen worden – der Volksentscheid steht 2014 an.


- Auch für das Projekt Behörden- und Verwaltungsreform halte ich es für zweckmässig, die ab 2013 erneuerten Abläufe und Gepflogenheiten mit einer neuen Führung anzugehen und die Stabübergabe nicht zwei oder vier Jahre später vorzunehmen. Sollte es zusätzlich gelingen, anfangs 2013 das neue Verwaltungszentrum zu beziehen, würde diese „Zeit der Erneuerung“ optimal abgerundet!


- Wesentlich ist für mich die Tatsache, dass in den nächsten Jahren mehrere Abteilungsleitende in Pension gehen werden. In dieser Situation ist es richtig, dass der Chef zuerst geht und die Nachfolgerin oder der Nachfolger bei der Zusammensetzung des zukünftigen Führungsteams eine zentrale Rolle übernehmen kann.


- Der Rücktritt stimmt aber auch für mich persönlich. Es ist mein Ziel, nochmals eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können. Dabei sollte diese Tätigkeit mich weniger stark auslasten als das Gemeindepräsidium und mir deshalb erlauben, ihr länger als bis 65 nach zu gehen. Wenn es mir gelingt, länger als bis 65 in einem bewältigbaren Rahmen eine interessante berufliche Tätigkeit ausüben zu können, halte ich das für eine grosse Lebensqualität. Dies will vorbereitet sein – konkret festgelegt ist im heutigen Zeitpunkt allerdings noch nichts.

 

Christian Zahler

Gemeindepräsident

 
 
Christian Zahler wird nicht mehr kandidieren
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Der Ostermundiger Gemeindepräsident wird bei den kommenden Gesamterneuerungswahlen nicht mehr kandidieren

Im Herbst 2012 werden in Ostermundigen Gesamterneuerungswahlen stattfinden.
Die sozialdemokratische Partei Ostermundigen hat mit Bedauern davon Kenntnis genommen, dass sich unser Gemeindepräsident, Christian Zahler, nicht mehr für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellen wird.


Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren unter seiner Ägide gut entwickelt, sowohl im baulichen wie im sozialen Bereich. Die SP will diese Politik weiterführen und will deshalb das Gemeindepräsidium in ihren Reihen behalten.


Zwei qualifizierte Kandidaturen stellen sich zur Verfügung: Regula Unteregger, Fürsprecherin, Mitglied des Gemeinderates
und Norbert Riesen, lic rer pol, Mitglied des Grossen Gemeinderates und dessen letztjähriger Präsident.


Die Nomination wird am 17. Februar 2012, im Anschluss an die Hauptversammlung der SP-Ostermundigen, stattfinden.

 
Schuster bleib bei deinem Leisten
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Herrn Hermann gehörte als einem der führenden schweizerischen Politgeografen und -demoskopen bisher meine Achtung, und als einem solchen gehört sie auch weiterhin. Als Wahlanalytiker und als einer, der cool die hiesige aktuelle Politszene verfolgt, vermittelt er immer wieder Erkenntnisse, welche der Presse und der Oeffentlichkeit, sicher aber auch der Politik selber wertvolle Hinweise und Analysen vermittelt.
In seiner letzten Kolumne aber, welche sich mit dem Wahlergebnis der Sozialdemokraten auseinandersetzt, ist ihm der sonst so nüchterne und faktengestützte Duktus zu meiner Ueberraschung abhanden gekommen. Da wirft er mit Begriffen wie Dreistigkeit, Verblendung, Stil arabischer Potentaten, schillernde Figuren, Misere uam um sich, als gälte es, die SP als Serientäterin aus dem schweizerischen Polittempel hinauszuwerfen. Möchte er aber der Sozialdemokratie eine heilsame Standpauke verpassen, was ihr vielleicht manchmal auch nicht so schlecht täte, so hat er sich aber sowohl im Ton wie in den Fakten vergriffen - siehe Wortwahl von oben.
Es ist richtig, dass die SP in den Nationalratswahlen erneut verloren hat, wenn auch nur geringfügig. Allerdings sind nun zwei Parteien neu aufgetreten, welche einen Wähleranteil von 20% errungen haben, was kaum an einer der anderen Parteien spurlos vorbeigegangen ist - was Herr Hermann keiner Erwähnung wert findet.
Es ist auch richtig, dass mit Listenglück trotzdem drei Sitze hinzugewonnen werden konnten. Allerdings hatte die SP vor vier Jahren ausgesprochenes "Listenpech", was in diesem Zusammenhang auch keine Erwähnung findet. Aus dem allgemeinen Teil seiner Kolumne wird ersichtlich, dass er, wenn man hinter den Rauchvohang seiner Argumente tritt, der Partei zwar sozialpolitische Verlässlichkeit attestiert, aber die Vertretung gutbürgerlicher Werte vermisst - also eine vielleicht nicht ganz gut verstandene Helmut-Schmittsche Kombination - was ja auch keine schlechte politische Haltung wäre. Fragt sich nur, wie das denn gehen soll, dass die Linke sich die verkommenen bürgerlichen Werteklamotten überziehen soll, um damit neuen Staat zu machen. Vielleicht täten es auch humanistische Ueberzeugungen, welche der Sozialdemokratie nicht so fremd sind. Also Herr Hermann freue ich mich auf ihre nächste nüchtern-analytische Kolumne.
Mit freundlichen Grüssen

Jürg Schärer
Blankweg 42
Ostermndigen

 

 
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