Ostermundigen hat eine schwache Investitionskraft. Schon seit langem wird notwendiger Unterhalt an gemeindeeigenen Gebäuden immer weiter aufgeschoben – bis dann teure Sanierungen nötig werden, die dann aber andere, auch nötige Investitionen verdrängen. Die Gemeinde hat also zu wenig Geld, um ihre eigene Entwicklung zu finanzieren. Das ist volkswirtschaftlich schlecht, denn daraus fliessen zu wenig Aufträge für die Wirtschaft. Vor allem aber kann Ostermundigen seiner Bevölkerung nicht die gleiche Infrastruktur bieten wie vergleichbare Gemeinden. Dies trotz höheren Steuern als in den Nachbargemeinden. Eine Steuererhöhung könnte es richten, ist aber nicht mehrheitsfähig. Aus eigener Kraft kommt Ostermundigen also nicht raus aus der finanziellen Misere. Somit bleibt nur das Zusammenspannen mit einem stärkeren Partner, nämlich die Fusion mit der Stadt Bern. Die SP Ostermundigen hat die Fusionsbestrebungen angestossen und bleibt dran!
Colette Nova, GGR-Mitglied