Aktuelles

Kein Schweizer Brexit

Artikel Bantigerpost

Das Couvert ist dick: fünf eidgenössische Vorlagen und Wahlen in Ostermundigen. Da geht gerne unter, dass eine der Initiativen die Schweiz zum Stolpern bringen könnte: die fatale Kündigungsinitiative. Da braucht es ein wuchtiges Nein!

Die Kündigungsinitiative bringt die Bilateralen zu Fall, da kann die SVP behaupten, was sie möchte. Wirtschaft, Forschung und wir alle brauchen ein geregeltes Verhältnis zur EU, wir wollen keine Schweizer-Version des Brexit.

Die SVP spricht in ihrer verlogenen Kampagne von Lohnschutz, Natur, Raum. Dabei wehrt sich die SVP seit Jahrzehnten gegen den Schutz von Arbeitnehmenden und der Natur, bezahlbare Wohnungen, nachhaltigen Verkehr und eine griffige Raumplanung. Die Initiative bringt in all diesen Punkten nichts. Ganz im Gegenteil: Gerade eine Annahme der Kündigungsinitiative führt dazu, dass billige Arbeitskräfte ohne Schutz geholt werden. Das bringt die Löhne von uns allen unter Druck.

Raumplanung, Mobilität, Soziales – die SVP erinnert sich hoffentlich nach der verlorenen Abstimmung an ihre Versprechen. Ich freue mich darauf, zusammen mit allen Parteien Ostermundigen in Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Marcel Falk, Kandidat Grosser Gemeinderat, Liste 8 SP und Gewerkschaften

Unsere Empfehlungen für Gemeindewahlen und eidg. Vorlagen

Lokal

Am 27. September 2020 finden in Ostermundigen Gemeindewahlen statt. Zudem stimmen wir über fünf eidg. Vorlagen ab. Nachfolgend die Empfehlungen der SP Ostermundigen.

Gemeindewahlen

  • Gemeindepräsidium: Bettina Fredrich
  • Gemeinderat: Liste 8 "SP und Gewerkschaften"
  • Grosser Gemeinderat: Liste 8 "SP und Gewerkschaften"

Mehr zu unseren Kandidat*innen finden Sie auf der Seite Wahlen2020

Eidgenössische Vorlagen

Geld für die Bewältigung der Covid-Krise statt für nutzlose Kampfjets

Artikel Bantigerpost

Ich bin in Ostermundigen aufgewachsen und lebe hier mit meiner Familie. Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich in einer finanzschwachen Gemeinde lebe. Wenn Ostermundigen aber attraktiv sein will für die Bevölkerung und für Zuzügler, müssen die Leistungen der Gemeinde stimmen. Dazu gehören Infrastruktur wie Strassen, aber auch die Schulen. Das Angebot an Freifächern darf nicht noch weiter reduziert werden. Es muss verdichtet werden, auch wenn es mir nicht immer gefällt. Der grüne Gürtel um Ostermundigen muss erhalten bleiben – auch bei einer Fusion mit Bern. Damit wir heute und auch in Zukunft das Naherholungsgebiet vor der Türe haben.

Am 27. September 2020 stimmen wir über den Kauf von Kampfjets ab. Voraussichtlich gibt es nie den richtigen Zeitpunkt dafür. Allerdings ist er jetzt mit Sicherheit falsch. Covid-19 hat uns und unsere Wirtschaft immer noch fest im Griff. Die finanziellen Auswirkungen der Pandemie können nicht abschliessend bestimmt werden. Wir hinterlassen unseren Kindern und Grosskindern ein grosses finanzielles Loch in der Staatskasse. Das für den Kauf der Kampfjets vorgesehene Geld sollte bei einem Nein für das Gesundheitswesen und für die Unterstützung all jener verwendet werden, die wegen Corona ihren Job verloren haben. Damit alle profitieren und nicht wenige.

Kerstin Kistler Girard, GGR-Kandidatin, Liste 8 «SP und Gewerkschaften»

Mit viel Power in die nächste Legislatur

Artikel Bantigerpost

Als Gemeinderätin und Leiterin Hochbau arbeite ich täglich mit vollem Engagement für Ostermundigen. Zum Ende der Legislatur eine kurze Bilanz ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Neubau und Ersatz von 12 Kindergärten
  • Eröffnung Bibliothek-Ludothek
  • Neubau Tagesschule Rüti
  • Genehmigung Richtplan Energie und Reaudit als Energiestadt
  • Jährlich über 100 kleine und grosse Baugesuche und Unterhaltsmassnahmen (gemeindeeigene Liegenschaften)
  • Etliche baupolizeiliche Massnahmen
  • Sanierungen im laufenden Betrieb im Feuerwehrmagazin, Zivilschutzzentrum und Tell-Saal
  • Genehmigung des Baureglements («Mobilfunkantennen»)
  • Neuer Spielplatz beim Schulhaus Mösli
  • Gesamt-Schulraumplanung von Ostermundigen, inkl. Zwischenlösungen (Containern)

Eigenlob liegt mir nicht, viel lieber rücke ich die engagierten Mitarbeitenden unserer Verwaltung in den Fokus. Sie haben tolle Arbeit geleistet! Wir als Gemeinderat tragen die Verantwortung und steuern. Nur als Team sind wir stark. Einzelkämpfertum bringt uns nicht weiter.

Ich bin als Gemeinderätin ein Teil des Ganzen. Ich bin pragmatisch, ehrlich und konstruktiv. Bei einigen kommt das gut an, bei anderen ecke ich an. Das Wichtigste aber ist: ich bin sehr gerne Gemeinderätin! Meine Motivation mich weiterhin für Ostermundigen einzubringen ist riesig! Daher freue ich mich über jede Stimme. Infos unter: www.mayaweberhadorn.ch.

Maya Weber Hadorn, Gemeinderätin Hochbau (Liste 8, SP und Gewerkschaften)

Ostermundigen: Ein Gewinn für die Stadt Bern

Artikel Bantigerpost

Als ich mich vor acht Jahren mit meiner Partnerin entschlossen habe nach Ostermundigen zu ziehen, kannte ich lediglich die Bernstrasse bis zum Veloplus. Bei Velotouren auf die Baustelle im Oberfeld kamen rasch zwei freudige Erkenntnisse dazu: Der vertraute Breitenrain ist in 10, der Bahnhof in 18 Minuten zu erreichen. Weniger gefreut hat mich die Tatsache, dass die Strecken nur für erfahrene VelofahrerInnen taugen. Für Familien, Kinder und GelegenheitsfahrerInnen ist der Ausbaustandard ungenügend. Die Velostreifen sind spärlich und schmal, das Einspuren auf die Hauptverkehrsachsen meist unangenehm. Die Bernstrasse als langgezogenes Ortszentrum ist für die Durchfahrt mit dem Velo stressig.  

Seit sechs Jahren wohne ich nun im Oberfeld und habe währenddessen viel entdeckt: Den Wald am Ostermundigerberg und die Steinbrüche, den Spielplatz im Florapark, die Mini Sachertorte vom Muralt, das Baslerbrot vom Backbord, den Pumptrack "ennet der Grenze" und die Kinderfastnacht sind nur eine kleine Auswahl. Ich schätze die Nachbarschaft im Oberfeld. Hier sind Nachbarn zu Freunden geworden. Darum ist es wichtig, dass bei der Ortsplanung darauf geachtet wird, dass lebendige, lebenswerte Nachbarschaften entstehen. Dafür und für die Verbesserung der Veloinfrastruktur werde ich mich im GGR besonders einsetzen. Damit Ostermundigen für Bern zum Hauptgewinn wird!

Lukas Rohrer, Kandidat Grosser Gemeinderat Ostermundigen

Auch mit Bern für Ostermundigen!

Artikel Bantigerpost

Seit ich sieben Jahre alt bin, wohne ich in Ostermundigen. Obwohl dies noch nicht so lange zurückliegt, hat sich in dieser Zeit Einiges verändert, und in naher Zukunft werden noch viele weitere Entwicklungen hinzukommen. Viele neue Häuser sind entstanden, wenige alte wurden abgerissen, es entstehen ein Hochhaus, eine Tramlinie, der Bahnhof wird saniert, kurz: Ostermundigen entwickelt sich immer mehr zu einer (grösseren) Stadt. So erscheint mir die Fusion mit Bern, die wir als SP initiiert und von Anfang an gefördert haben, als logische Konsequenz der Entwicklung der letzten Jahre.

Vor lauter Fusion sollen aber auch die Vorzüge Ostermundigens nicht vergessen werden. Gerade das aktive Vereinsleben hat es mir sehr angetan. Mit der Jugendmusik Ostermundigen verbinde ich viele schöne Erinnerungen, und nach wie vor bin ich Abteilungsleiter der Pfadi Steibruch, wo ich mich neben den administrativen Tätigkeiten, die dieses Amt mit sich bringt, auch immer gerne am Samstagnachmittag oder in einem unserer Lager unsere Aktivitäten mitleite.

Für ein Ostermundigen, das in Zukunft neben den Vorteilen einer Fusion auch seinen eigenen Charme behält, am 27. September SP wählen!

Jorim Braun, Kandidat Grosser Gemeinderat Ostermundigen

Der Gemeinderat von Ostermundigen sagt Ja zu Fusionsverhandlungen mit der Stadt Bern: Ein wichtiger Schritt ist getan!

Medienmitteilung

Der Gemeinderat hat sich heute in einer Medienmitteilung positiv zu Fusionsverhandlungen mit der Stadt Bern geäussert. Die SP Ostermundigen ist erfreut über diesen Entscheid.

Im August 2018 hat die SP die Fusionsabklärungen mit einer Motion im Grossen Gemeinderat angestossen. Nun ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Wie Befragungen gezeigt haben, steht eine Mehrheit der Ostermundigerinnen und Ostermundiger hinter der Fusion. Mit dem heutigen Entscheid trägt der Gemeinderat diese Position mit. Die Fusion ist die einzige vernünftige Perspektive für unsere Gemeinde.

Jetzt gilt es den weiteren Prozess der Fusionsverhandlungen zu konkretisieren. Die SP erwartet vom Gemeinderat einen Vorschlag hierzu. Zentral sind weiterhin der Einbezug und die Information des Grossen Gemeinderates und der Bevölkerung. Zentrale Anliegen, wie beispielsweise den Grüngürtel zu erhalten, die Arbeitsplätze für das Personal zu sichern und die Partizipation von Ostermundigen im neuen grösseren Bern zu garantieren, müssen im Fusionsvertrag berücksichtigt werden.

Bettina Fredrich, Motionärin und Vorstandsmitglied SP Ostermundigen
Stefanie Dähler, Vize-Präsidentin SP Ostermundigen
Matthias Kuert, Arbeitsgruppe Fusion SP Ostermundigen

Wählen ist nichts für Sie? ... oder doch?

Artikel Bantigerpost

In den letzten vier Jahren hat sich die SP als einzige Fraktion konsequent für soziale Themen und Familienanliegen engagiert.

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Für Fusion, Vereinbarkeit und gute Schulen

Artikel Bantigerpost

Gewisse Dinge, die andernorts selbstverständlich sind, müssen in Ostermundigen noch erkämpft werden. Und das macht die SP.

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Bund und Berner Zeitung zur Kandidatur Bettina Fredrich

Lokal

Der Bund und die Berner Zeitung berichten heute ausführlich über die Kandidatur von Bettina Fredrich fürs Gemeindepräsidium. Die Artikel zeigen eindrücklich, wie Bettina Fredrich als erste Gemeindepräsidentin Ostermundigen voranbringen möchte und weshalb es ihre Kandidatur braucht. Nachfolgend einige Passagen:

  • «Die Leistungen in Ostermundigen sind am unteren Ende», sagt sie. In der Stadt gebe es Wohnbauförderung, aktive Siedlungs- und Verkehrsent- wicklung und genügend Kitaplätze, auch gemeindeeigene, argumentiert Fredrich. Sie hat den Antrag, die Fusion mit der Stadt Bern zu prüfen, ins Parlament gebracht.
  • «Eine Fusion kann nur gelingen, wenn der Gemeindepräsident voll dahinter steht», sagt sie. Das zeige die Erfahrung aus anderen Fusionen.
  • Fredrich kritisierte die Gemeinde Ostermundigen dafür, bei Bauprojekten zu wenig verbindlich auf Nachhaltigkeit zu bestehen und zu wenig in Bildung oder innovative Sozialprojekte zur Bekämpfung von Armut zu investieren.
  • Verbindlichkeit beim Klima, Innovation im sozialen Bereich.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ihr besonders wichtig. Kitas allein reichten dazu nicht
  • aus. Basisstufen. Ganztagesschulen. Die Stadt Bern sei in jenen Bereichen schon weiter. 

Lesen Sie die beiden Artikel:

Auf Achse - Berner Zeitung

Eine «Bärner*in» fordert Iten heraus - Der Bund